Warum man zu trainieren anfängt und wieder aufhört
Warum man zu trainieren anfängt und wieder aufhört.
Der Eine oder Andere kennt dies aus eigener Erfahrung. Man fängt etwas an und hört dann bald wieder auf. Später denkt man darüber nach und ärgert sich darüber, dass man nicht weitergemacht hat.
Warum fängt man aber ein Training an?
Nun, zum einen, weil man etwas in seinem Leben ändern möchte. Es ist eine Lücke entstanden, zum Beispiel durch eine Trennung, oder die Kinder sind aus dem Haus oder man geht in Rente. Das Training ist also ein Lückenfüller, mit dem man sich auch vielleicht, einen alten Traum erfüllen will.
Wird die Lücke nun aber wieder mit etwas gefüllt, was einem wichtiger ist, zum Beispiel eine neue Beziehung, dann hört man wieder auf. Das Training war ein Platzhalter und der alte Traum war nicht so wichtig.
Zum Anderen aber auch, weil man damit etwas erreichen will und man stellt fest, man wird es mit diesem Training nicht erreichen. Das ist vernünftig, da man ansonsten etwas macht, was man eigentlich gar nicht machen wollte. Das schafft Frustrationen und die Sache wird scheitern. Allerdings kann man so eine Entscheidung nicht nach einer Woche treffen.
Die häufigste Ursache ist aber "keine Zeit". Im Leben gibt es viele Variablen. Zum Beispiel: "Überstunden, Verspätungen, Kinder sind krank, Elternabend, selber krank, die Kinder müssen abgeholt werden, ein Kollege muss vertreten werden, unangemeldeter Besuch, zu schönes Wetter, man muss sich auf einen Termin vorbereiten, Urlaub" und so weiter. Da ist schnell mal ein Monat um, bis man wieder etwas Luft hat. Das ist aber frustrierend, da man keinen wirklichen Fortschritt erkennen wird und man an sich zu zweifeln beginnt.
Was kann man aber dagegen tun?
Nun, zum Einen machen Sie einen Plan und setzen Sie sich zeitlich ein Ziel. Ohne Plan sind Sie den Wirren des Lebens schutzlos ausgeliefert. Ohne ein Ziel kommen Sie sowieso nirgendwo an. Ohne Plan können Sie ihre Termine nicht wirklich im Auge behalten.
Zum Anderen, haben Sie einen Plan B. Das könnte zum Beispiel sein, dass sie ein Grundlagentraining besuchen. Da ist es kein Problem, wenn man manchmal oder öfter fehlt, da ja immer das Gleiche geübt wird. Mit den Grundlagen können Sie dann in einem Onlinetraining weitermachen oder nur die Grundlagen zuhause üben. Ohne Grundlagen gleich ein Onlinetraining starten ist schwierig.
Ein Plan und der richtige Gradient der Übungen ist wichtig.
Eltern sind normalerweise Meister im Verplanen ihrer Kinder.
Ich habe jahrelang Kinder trainiert. Es war eine beständige Gruppe über ca. 7 Jahre.
Viele der Kinder hatten nebenbei noch: Nachhilfeunterricht, Förderunterricht, Tennis, Reiten, Musik, Fußball, Zusatztraining, eine zweite Kampfkunst, Lehrgänge, Parties…..
Die Kinder hatten dazu Zeit, weil die Eltern dies organisiert hatten. Erst als die Kinder aus der Schule waren und eine Ausbildung oder ein Studium anfingen, gab es da einen bemerkenswerten Einbruch. Ab diesen Zeitpunkt haben die Eltern nicht mehr für sie geplant.
Denken sie auch mal an sich und planen Sie für ihre Wünsche, Sie können das.
Viel Erfolg
Franz
07.26
